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Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ

Märchenland – Deutsches Zentrum für Märchenkultur widmet sich dem demografischen Wandel und beschreitet mit dem Projekt „Es war einmal … Märchen und Demenz“ neue Wege in der Betreuung von demenzerkrankten Erwachsenen – in Kooperation mit anerkannten Pflegeeinrichtungen und mit wissenschaftlicher Unterstützung durch die Evangelische Hochschule Berlin (EHB).
Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales unterstützt und fördert das Projekt, das am Weltalzheimertag am 21. September 2012 in seine Pilotphase startete und nun als Modellprojekt auf Bundesebene durchgeführt wird. Seit diesem Jahr fördert auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Modellprojekt.
Kooperationspartner sind die folgenden Pflegeeinrichtungen:

KATHARINENHOF® am Preußenpark, Berlin
KATHARINENHOF® am Schwarzen Berg, Stade
KATHARINENHOF® am Dorfanger, Fredersdorf
AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE Sophienhaus, Berlin
AGAPLESION MARKUS DIAKONIE, Frankfurt am Main

Die Schirmherrin Frau Dr. Maria Furtwängler unterstützt und befürwortet Projekte, die sich intensiv um die Belange und das Wohlbefinden jedes einzelnen Demenzkranken sorgen. Mit Hilfe von Märchenerzählungen soll die Lebensqualität der Betroffenen erhöht werden und als kreativ-therapeutische Intervention den Alltag von demenziell Erkrankten, ihren Angehörigen und den Pflegenden erleichtern. Das Pilotprojekt zu „Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“ hat bereits gezeigt, dass mit Märchen der Zugang zu fast vergessenen Erinnerungen gelingt und auf diese Weise der Pflegealltag erleichtert werden kann.
Mit dem Modellprojekt „Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“ soll das emotionale, individuelle Erleben der Märchen durch die wissenschaftliche Beobachtung und Auswertung untersucht werden.

FÜR DIE PFLEGE
Demenz ist die häufigste Ursache für die Einweisung in eine Pflegeeinrichtung. Derzeit werden in Deutschland rund 500.000 Personen mit diesem Krankheitsbild in Pflegeeinrichtungen betreut. Diese Pflege wollen wir mit Märchen kreativ-therapeutisch begleiten und den Pflegealltag für alle Beteiligten erleichtern. Ziel ist insbesondere die positive Einflussnahme auf herausfordernde Verhaltensweisen.

FÜR DIE SEELE
Märchen sind nicht nur eines der ältesten Kulturgüter unserer Zivilisation. Sie sind im Bewusstsein unserer Gesellschaft verankert. Für Kinder bedeuten Märchen die erste Berührung mit Literatur und Erwachsene erinnern sich zeitlebens an sie. Daher gehören Märchen zu den tiefsten und nachhaltigsten Eindrücken, die ein Mensch im Leben erfährt. Denn Märchen, so heißt es, sind Nahrung für die Seele.

FÜR DAS ERINNERN
Ohne zu verkindlichen und mit dem Anspruch, zwar erkrankte aber erwachsene Personen zu betreuen, wollen wir mit ausgewählten, zielgruppengerechten Märchen einen Zugang zum Langzeitgedächtnis von Demenzpatienten schaffen und eine Brücke in die Erinnerung bauen. Märchen als Erinnerungshilfe sollen dem Bedürfnis nach Wiedererkennen und Sicherheit entgegenkommen.



 

Dr. Maria Furtwängler

Schirmherrin Dr. Maria Furtwängler © Jorinde Gersina

 

Projektleitung:
Diane Dierking
dierking@maerchenland-ggmbh.de