BERLINER MÄRCHENTAGE
Jubiläum
Seit 20 Jahren begeistern die BERLINER MÄRCHENTAGE Gäste aus aller Welt.
Jedes Jahr im November werden auf 1.000 Veranstaltungen an über 300 verschiedenen Orten Märchen, Mythen und Geschichten eines Kultur- und Märchenkreises der Erde lebendig.
Bis heute hat Märchenland mehr als 2,5 Millionen Märchenfans begeistert.
Vom 5. bis 22. November feierten die Berliner Märchentage ihr 20. Jubiläum.
Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit und des Auswärtigen Amtes standen im Jubiläumsjahr „Weltgeschichten“ im märchenhaften Mittelpunkt aller Veranstaltungen.
Die Frage nach der Entstehung der Welt gehört zu den Urfragen der Menschheit. Schöpfungsmythen sind archaische Weltmodelle. Über sie verständigte sich der frühe Mensch über Ursprung und Aufbau der Wirklichkeit und seinen Platz in ihr. Alle Schöpfungsmythen der Menschheit haben eines gemeinsam: Sie zeugen vom Weg aus dem Chaos in ein geordnetes Dasein. Der Schöpfungsmythos der Bibel ist keineswegs die einzige Lehre vom Anfang der Dinge. Ob Ägypter oder andere Völker Afrikas, ob Chinesen oder die Urvölker Australiens, ob Griechen oder Sumerer, Juden und Christen – sie alle haben Schöpfungsmythen, die ihnen die Entstehung der Welt und ihren eigenen Ursprung erklären sollen. Diese Geschichten über die Entstehung der Welt sind so fantasievoll und unterschiedlich, wie die Kulturen, in denen sie entstanden sind. Die Vielfalt der Veranstaltungen und unser Internationales Symposium spürte ihnen nach.
Wir begegneten in Berliner Museen Schätzen der Schöpfung, schauten Kreativen in ihren Ateliers über die Schulter und erfuhren, welchen Regeln der Kunst schöne Geschöpfe entsprechen. Wir begrüßten Menschen, die Geschichte(n) schrieben, und riefen beim 2. Internationalen Schülerschreibwettbewerb dazu auf, ferne Planeten und unbekannte Kreaturen aus der eigenen Phantasiewelt entstehen zu lassen.
